ELEKTROINSTALLATION


Alles, rund um's Thema Elektroinstallation

Ohne ein stabiles elektrisches Netz funktioniert in einem modernen Gebäude nichts mehr. Diese Stabilität kann nur durch die richtige Kalkulation und Abschätzung zukünftiger Bedürfnisse erreicht werden, um dem schnellen Wandel, welchem die Elektrotechnik unterworfen ist, immer einen Schritt voraus zu sein.

Planung ist in diesem Falle alles. Die Frage danach, welche elektrischen Geräte und Einrichtungen Sie wie und wo nutzten wollen, bildet die Grundlage für eine gute Elektroplanung. Ob Elektroinstallationen im Bereich Lichttechnik, die Ihre Immobilie ins rechte Licht rücken oder Haustelefonanlagen, die die Sicherheit der Bewohner durch modernste Videotechnik um ein Vielfaches verbessern – wir haben für alles eine Lösung und immer den richtigen Fachbetrieb an unserer Seite.

Bild Elektroinstallation

Planung

Sie planen einen Neubau oder eine Grundsanierung? Hier erfahren Sie die gängige Vorgehensweise und drohende Fallstricke bei der Planung der elektrischen Ausstattung. Zu Beginn steht eine Abschätzung, welche und wie viele elektrische Geräte in den verschiedenen Räumen eingesetzt werden sollen. Kalkulieren Sie lieber etwas zu großzügig als zu knapp. Nachträgliche Änderungen sind aufwendig, da meist die Wände geöffnet werden müssen. Um eine verbindliche Abstimmung über die Elektroinstallation zu erreichen, empfehlen wir die Festlegung auf einen Ausstattungswert nach RAL-RG 678. Umso höher dieser ist, desto üppiger fällt beispielsweise die Anzahl der Steckdosen und Stromkreise aus. Natürlich schlägt sich die gewählte Ausstattungsstufe auch im Preis nieder: Falls die komplette Elektroinstallation mit dem Ausstattungswert 1 durchgeführt wird, beträgt der Anteil der Elektroinstallation etwa 3 % der Baukosten. Bei Ausstattungswert 2 liegt der Kostenanteil bei etwa 4 % der Baukosten und bei Ausstattungswert 3 bei etwa 4,8 %.

Kabel- und Leitungsbau

Anschluss an die Versorgungsnetze

Kabel und Leitungen stellen die Stromversorgung sicher und schließen Ihr Haus an das Fernmeldenetz an – eine wesentliche Voraussetzung für Festnetztelefonie und Internetzugang. Abhängig von den örtlichen Voraussetzungen werden Erdkabel oder Freileitungen verlegt. Informieren Sie sich hier zu den wesentlichen Unterschieden.

Freileitungen: Die Luft als Isolator nutzen

Freileitungen verdanken ihren Namen der Tatsache, dass die Leiter nur von der zwischen ihnen liegenden Luft isoliert werden. Daher werden die Leiterseile auf den aus Holz-, Stahl- oder Beton bestehenden Freileitungsmasten von Isolatoren getragen. Ein bekanntes Bild sind Freileitungen als Überlandteil des Stromnetzes. Ein großer Unterschied besteht zu Luftkabeln, bei denen ein isoliertes Kabel auf Masten verlegt wird.

Erdkabel: Sicher geschützt vor allen Witterungsbedingungen

Erdkabel sind im Erdboden verlegte Strom- oder Nachrichtenkabel mit einem besonders robusten Kabelmantel. Dieser stellt die äußere Isolierung sicher und verhindert eine mögliche Beschädigung des Kabels durch chemische Einflüsse bzw. Marder, Mäuse oder andere im Boden lebenden Tieren. Zum Schutz vor Beschädigungen und Umwelteinflüssen werden die Erdkabel in frostsicherer Tiefe verlegt. Großer Vorteil der Erdkabel ist die bessere elektromagnetische Verträglichkeit im Nieder- und Mittelspannungsbereich.

Raketenbohrungen für spezielle Situationen

Spezielle Gegebenheiten erfordern spezielle Lösungen: Raketenbohrungen ermöglichen es, Verkehrswege zu kreuzen und Hausanschlüsse herzustellen, ohne dass ein durchgängiges Aufgraben nötig ist. Den Namen erhielt das Bodenverdrängungsverfahren, mit dem Bohrungen von bis zu 15 Meter länge möglich sind, aufgrund der raketenähnlichen Form der Bodenverdrängungshämmer.

Rohrleitungsbau

Grundversorgung mit Wasser, Fernwärme und Gas

Rohre spielen in der Wahrnehmung vieler Menschen nur eine geringfügige Rolle. Kein Wunder – schließlich verschwinden sie nach erfolgter Verlegung für lange Zeit unter der Erde. Dabei ist ihr Stellenwert riesig: Sie versorgen uns mit Wasser, Fernwärme oder Gas. Immer wieder lässt sich beobachten: Falls die Rohre doch einmal das Licht der Welt erblicken, bleibt sogleich der ein oder andere Passant an der Baugrube stehen und wirft einen interessierten Blick auf sonst Verborgenes. Mit diesem Text wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in den Bereich des Rohrleitungsbaus ermöglichen.

Kennzahlen und Materialien

Es gibt Gas-, Wasser- und Abwasserdruckrohrleitungen mit unterschiedlichen Nennweiten – beispielsweise DN400. Der Begriff Nennweite bezeichnet den inneren Durchmesser eines Rohres, die Buchstaben DN stehen für den englischen Ausdruck Diameter Nominal. Die Zahl ist dimensionslos, entspricht jedoch ungefähr dem Innendurchmesser in Millimeter. Die gängigen Rohre bestehen aus den Materialien Polyethylen und Polyvinylchlorid – vielen sicherlich besser bekannt unter den Abkürzungen PE und PVC. Die absolut korrosionsbeständigen PE-Rohre werden aufgrund ihrer hohen Druck- und Rissbeständigkeit für Wasser- und Abwasserleitungen eingesetzt und sind eine umweltfreundliche Alternative zu PVC-Rohren. Sie haben ein geringes Gewicht und halten Druck bis zu 6 Bar und Temperaturen von 90 °C stand. Die vielseitigen Rohre sind schweißbar und können mit einem speziellen Klebeverfahren durch Spiegelschweißung verarbeitet werden.

Besonderheiten bei Abwasserrohren

Insbesondere bei der Verlegung von Abwasserrohren gibt es einiges zu beachten. Wichtig ist vor allem die richtige Dimensionierung der Leitungen, die den Abwasser-Fluss sicherstellen. Bei zu geringer Dimensionierung kann das Abwasser nicht aufgenommen werden. Falls zu groß dimensioniert wurde, kann der Fall eintreten, dass Fäkalien und Feststoffe liegenbleiben und sich sammeln.

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